Unser neuer Bufdi Imanol

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Christian Kögler

Leben zwischen Bolivien und Deutschland: Ein Interview mit Imanol
Imanol ist vor zweieinhalb Monaten aus Bolivien nach Deutschland gezogen. In diesem Interview erzählt er von den Dingen, die er am meisten vermisst, seinen Lieblingsgerichten und den größten Unterschieden zwischen den beiden Ländern. Außerdem verrät er, was Deutsche von Bolivianern lernen können und welches deutsche Essen ihm am besten schmeckt. Ein spannender Einblick in sein Leben zwischen zwei Kulturen!

Akti: Was vermisst du am meisten aus Bolivien?
Imanol: Am meisten vermisse ich das Essen aus Bolivien. Hier muss ich oft selbst kochen, und viele Zutaten fehlen oder sind teuer. Aber ich habe auch schon deutsche Gerichte probiert – die waren auch lecker! Und natürlich vermisse ich meine Familie und meine Freunde.

Akti: Was ist dein Lieblingsgericht aus Bolivien?
Imanol: Mein Lieblingsessen ist Charquekan! Das ist getrocknetes Lamafleisch mit Käse, Kartoffeln, Mais und Ei. Und dann gibt es noch Thimpu – das ist scharfes Schafsfleisch mit Reis und verschiedenen Kartoffeln, auch getrockneten, die Chunos heißen.

Akti: Wir wissen, dass du in Bolivien sehr gerne Fußball gespielt hast. Spielst du hier auch Fußball in einem Verein?
Emanuel: Ja, klar! Schon am zweiten Tag in Deutschland habe ich Fußball gespielt. Ich trainiere jetzt bei City United Vahingen. Die meisten Spieler sind Deutsche, aber das ist gut so – ich lerne die Leute kennen, lerne Deutsch und kann noch Fußball spielen. Gerne würde ich zu einem Verein in Bad Cannstatt wechseln.

Akti: Was hättest du aus Bolivien mitgebracht, wenn du mehr Platz gehabt hättest?
Emanuel: (lacht) Vielleicht einen ganzen Koffer voller Lama-Fleisch! Aber im Ernst: Ich hätte mehr Kleidung mitgenommen. In Bolivien ist es kälter, und ich habe viele Jacken, Schuhe und T-Shirts. Hier ist es im Sommer sehr heiß.

Akti: Was findest du, ist der größte Unterschied zwischen Bolivien und Deutschland?
Emanuel: In Bolivien ist der Verkehr oft ein Chaos! Man weiß nie, wie lange die Fahrt zur Arbeit dauert, besonders wenn es regnet. Hier in Deutschland sind die Züge und Busse pünktlich – das finde ich super! Mit dem Deutschland-Ticket kann ich überall hinfahren und neue Städte entdecken.

Akti: Welche deutschen Städte hast du schon besucht?
Emanuel: Ich war schon in Mainz, Essen, Gelsenkirchen und Neuwied. Aber am besten gefallen mir Baden-Württemberg und Stuttgart – Hier ist es richtig schön!

Akti: Was können Deutsche von Bolivianern lernen?
Emanuel: In Bolivien sind die Leute sehr offen und fröhlich. Man kann jeden Tag neue Freunde finden, laut lachen und Musik hören. Hier in Deutschland sind die Menschen auch sehr nett, aber manchmal etwas zurückhaltend. Vielleicht könnten sie etwas offener für neue Leute sein – so wie in Bolivien!

Akti: Welches deutsche Essen magst du am liebsten?
Emanuel: Am Anfang habe ich Maultaschen probiert – die waren lecker! Aber jetzt mag ich Spargel mit Buttersauce, Nudeln und Schinken am allerbesten. Das war eine Überraschung, weil ich Spargel erst nicht mochte. Aber mit Schinken und Nudeln schmeckt es super!

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